Im vergangenen letzten Jahr stand das Otterndorfer Krankenhaus schon einmal kurz vor dem Aus. Auf Landesebene gab es Pläne, alle kleinen Krankenhäuser zu schließen. 
Die Hadler Bevölkerung ging auf die Barrikaden. Es wurde der Kompromiss der Rekommunalisierung getroffen, wohl wissend, dass man langfristig Überlegungen anstellen muss, um eine Wirtschaftlichkeit zu erzielen.
Wobei die Gesundheitsversorgung eigentlich nicht unter einem wirtschaftlichen Gesichtspunkt zu betrachten ist. Die Nöte unseres Krankenhauses sind identisch mit denen anderer Häuser dieser Kategorie, systembedingt und nicht hausgemacht.  Wir als Gesellschaft sollten bereit sein, auch weitere finanzielle Mittel bereitzustellen, um klein strukturierte Krankenhäuser zu halten, bis die systembedingten Schwächen wie unterbezahlte Fallpauschalen und andere ungünstige Abrechnungsmodalitäten angepasst werden.  

Das Krankenhaus hat unübersehbare Vorteile:
– Schnelle Erstversorgung/ Grundversorgung
– Die örtliche Nähe 
– Die Akzeptanz in der Bevölkerung 
– Ein fachlich und menschlich anerkanntes Personal
– Vorsorge für Katastrophenbewältigung
Im Prinzip ist ein Krankenhaus eine hoheitliche Aufgabe und dient der Daseinsvorsorge. Politische Entscheidungen nach dem Rotstift sind hier nicht zielführend.    

Wir wollen dieses Krankenhaus für die Grundversorgung der Hadler Bevölkerung erhalten, die Interessen der Bevölkerung dürfen nicht ausschließlich vom Rotstift diktiert werden. 

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