Unsere Position zum Kreisel im Wortlaut:

“Was den Bau des Kreisels an der Medembrücke angeht, sind es in der Tat vor allem die hohen Kosten, die uns stören. Wir halten den Bau nach wie vor für Steuerverschwendung. Dies gilt auch wenn Fördergelder enthalten sind- schließlich werden diese Fördergelder ebenfalls aus Steuergeldern gespeist, wenn auch überregional. Dass wir unabhängig von der Verkehrsführung die Infrastruktur erneuern, muss man dem natürlich etwas positiv entgegen rechnen.

Daneben sind wir aber auch nicht überzeugt, dass ein Kreisel an dieser Stelle, die eigentlich eine Einmündung darstellt, das Nonplusultra ist (in Nachbargemeinden werden Kreisel rückgebaut). Dass eine abknickende Vorfahrtstraße aufgrund des Zebrastreifens keine Option sein kann, wurde deutlich. Doch auch die bisherige Verkehrsregelung mit Vorfahrt auf der Ortsdurchfahrt hat(te) unserer Meinung nach Vorteile und sich bewährt.

In der Tat könnte ein Kreiselbau an anderen Stellen mehr Sinn ergeben: dort, wo (im Unterhalt teure) Ampelanlagen ersetzt werden könnten, etwa am ehemaligen Gesundheitsamt oder “bei Bäcker Buck” auf der Großen Ortstraße. Dazu könnte es sich später einmal als sinnvoll zeigen, im Bereich Schleusenstraße/ Schulstraße die Verkehrsführung anzupassen, wenn das Baugebiet “Am Medembogen” entsteht.

Natürlich gilt aber immer, dass ein Kreiselbau unstrittig Sinn ergeben müsste, bevor er realisiert würde. Auch ist unbedingt der Fußgängerschutz zu berücksichtigen. Das gilt erst Recht, wenn Schulwege betroffen sind.”

Zum Artikel aus der NEZ vom Dienstag 18. April 2017 Seite 7
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